Zwischen Liebe und Freundschaft

Diese kurze Geschichte habe ich mal vor einiger Zeit geschrieben. Ich persönlich mag diese schreibweise sehr gerne.

Alleine sah’s sie da, in ihrem Zimmer. Die Jalousien waren herunter gelassen und nur vereinzelt fielen die letzten Sonnenstrahlen des Tages herein.

Seit Tagen schon, bedrückte sie etwas. Dieses fremde Gefühl überkam sie immer dann, wenn sie an IHN dachte. Seit gut einem Jahr ging er an ihrer Seite und sie konnte und wollte ihn sich nicht wegdenken. Doch seit kurzem hat sich alles zwischen ihnen geändert.

Alles begann ganz harmlos. Sie besuchte ihn, wie sie es oft zuvor tat. Doch diesmal war etwas anders. Die Blicke zwischen ihnen brannten. Es war nichts fremdes, als er anfing sie zu kitzeln. Das tuen Freunde nunmal. Aber irgendwas stimmte nicht. Sie sah seine Augen, spürte seine Hände und seinen Atem auf ihrer Haut. Und als er ihren Lippen näher kam, machte sie keine anstallten es zu ändern. Seine Küsse waren Zärtlich und wanderten ihren Hals entlang. Seine Berührungen brachten ihr Gänsehaut, doch das alles schien so vertraut. Sie gab sich ihm hin, seinen Händen, seinen Küssen. Sie genoß es, als er anfing, ihr das Shirt auszuziehen und sanft über ihre Brüste streichelte. Sie liebkostete seinen Körper und beide spürten das Verlangen nach einander. Sie wehrte sich nicht, als er schließlich in sie eindrang. Völlig enspannt erlebte sie dieses Liebesspiel. Und als sie schließlich ruhig in seinen Armen einschlief, war die ganze Welt perfekt.

Seit jener Nacht sind fast 2 Wochen vergangen, in denen sich dieses Spiel wiederholte. Und immer mehr sehnte sie sich nach ihm. Sie wollte in seiner nähe sein. Sie konnte nur noch an Ihn denken und langsam wurde ihr klar, was für ein Gefühl es ist. Sie war verliebt.

Sie versuchte es ihm zu erzählen, hoffte so sehr, das seine Blicke und Küsse mehr bedeuteten, als nur Freundschaft. Doch er gehört zu den Männern, die ihren Spaß haben wollen. Er versuchte sie zu schonen, doch die Wahrheit war so kalt und man konnte sie nicht verschönern. Es half ihr nicht, als er sagte, er würde sie wollen, doch er seie nicht bereit für eine Beziehung. Sie fühlte sich aufeinmal so alleine.

Alleine sah’s sie in ihrem Zimmer. Die Sonnenstraheln waren verschwunden. Was blieb, war die Einsamkeit. Sie wollte ihn, doch er sie nicht. Sie wollte seine Zuneigung, seine Liebe, doch er konnte ihr nicht geben, was sie so sehr brauchte. Für ihn ist es nur eine Freundschaft. Und sie weiß, das es für sie beide kein glückliches Ende geben wird. Alles was ihr bleibt, sind seine Blicke, seine Küsse und die Leidenschaft mit der er sie begehrt, wenn sie bei ihm ist.

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